Der internationale Kontext der Ruanda-Burundi-Krise

Anderthalb Jahre nach der Ermordung des burundischen Staatsprsidenten Ndayaye am 21.10.1993 und ein Jahr nach dem Sieg der Truppen der FPR (Front patriotique rwandais) bzw. nach der Einsetzung einer von ihr bestimmten Regierung in Kigali am 18.Juli 1994 ist die Lage in der Region des sog. Zwischenseengebiets denkbar schlecht. Es wird darum gehen, dass zusammen mit den in den Konflikt involvierten Grossmchten eine demokratisch vertretbare, Minderheitenrechte garantierende und international abgesicherte Friedensordnung ausgehandelt wird. In diesem Beitrag wird der internationale Hintergrund des Konflikts in Ruanda und Burundi ausgeleuchtet. Behandelt werden die Rolle der Grossmchte (USA, Grossbritannien, Frankreich, Belgien und Deutschland) und die Rolle der Nachbarstaaten (Uganda, Zaire, Kenia und Tansania). Fussnoten.

Title: Der internationale Kontext der Ruanda-Burundi-Krise
Author: Strizek, Helmut
Year: 1995
Periodical: Internationales Afrikaforum
Volume: 31
Issue: 3
Pages: 253-267
Language: German
Geographic terms: Burundi
Rwanda
Abstract: Anderthalb Jahre nach der Ermordung des burundischen Staatsprsidenten Ndayaye am 21.10.1993 und ein Jahr nach dem Sieg der Truppen der FPR (Front patriotique rwandais) bzw. nach der Einsetzung einer von ihr bestimmten Regierung in Kigali am 18.Juli 1994 ist die Lage in der Region des sog. Zwischenseengebiets denkbar schlecht. Es wird darum gehen, dass zusammen mit den in den Konflikt involvierten Grossmchten eine demokratisch vertretbare, Minderheitenrechte garantierende und international abgesicherte Friedensordnung ausgehandelt wird. In diesem Beitrag wird der internationale Hintergrund des Konflikts in Ruanda und Burundi ausgeleuchtet. Behandelt werden die Rolle der Grossmchte (USA, Grossbritannien, Frankreich, Belgien und Deutschland) und die Rolle der Nachbarstaaten (Uganda, Zaire, Kenia und Tansania). Fussnoten.