Rckbesinnung auf Afrika: neue Tendenzen transsaharischer Beziehungen der nordafrikanischen Staaten

Historisch bestanden immer enge Beziehungen der nordafrikanischen Lnder mit den Gebieten sdlich der Sahara. Diese wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Bindungen wurden mit der Kolonialisierung Afrikas und den damit verbundenen Grenzziehungen weitgehend unterbrochen. Nach einem kurzen berblick ber die transsaharischen Beziehungen nach der Unabhngigkeit beschreibt dieser Artikel das nordafrikanische-subsaharische Verhltnis ab Mitte der 1990er Jahre. Dabei stehen weniger einzelne bilaterale Kontakte im Vordergrund als vielmehr regionale Verdichtungen auenpolitischer und auenwirtschaftlicher Beziehungen, die teilweise den gesamten afrikanischen Kontinent umfassen, sich aber meist auf Teilregionen des subsaharischen Afrika beziehen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die von Libyen neu gegrndete Gemeinschaft der Sahara- und Sahelstaaten (Communaut des tats Sahlo-Sahariens / COMESSA), der Beginn 2001 fnf weitere afrikanische Staaten beitraten. Neben den neuen Mitgliedern (Marokko, Nigeria, gypten, Tunesien und Somalia), gehren der Gemeinschaft die Zentralafrikanische Republik, Senegal, Zambia, Djibouti, Eritrea, Sudan, Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad und Libyen an. Bibliogr., Funoten.

Title: Rckbesinnung auf Afrika: neue Tendenzen transsaharischer Beziehungen der nordafrikanischen Staaten
Author: Wippel, Steffen
Year: 2000
Periodical: Afrika Jahrbuch: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Afrika sdlich der Sahara
Pages: 60-70
Language: German
Geographic terms: Maghreb
Subsaharan Africa
Subject: international cooperation
Abstract: Historisch bestanden immer enge Beziehungen der nordafrikanischen Lnder mit den Gebieten sdlich der Sahara. Diese wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Bindungen wurden mit der Kolonialisierung Afrikas und den damit verbundenen Grenzziehungen weitgehend unterbrochen. Nach einem kurzen berblick ber die transsaharischen Beziehungen nach der Unabhngigkeit beschreibt dieser Artikel das nordafrikanische-subsaharische Verhltnis ab Mitte der 1990er Jahre. Dabei stehen weniger einzelne bilaterale Kontakte im Vordergrund als vielmehr regionale Verdichtungen auenpolitischer und auenwirtschaftlicher Beziehungen, die teilweise den gesamten afrikanischen Kontinent umfassen, sich aber meist auf Teilregionen des subsaharischen Afrika beziehen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die von Libyen neu gegrndete Gemeinschaft der Sahara- und Sahelstaaten (Communaut des tats Sahlo-Sahariens / COMESSA), der Beginn 2001 fnf weitere afrikanische Staaten beitraten. Neben den neuen Mitgliedern (Marokko, Nigeria, gypten, Tunesien und Somalia), gehren der Gemeinschaft die Zentralafrikanische Republik, Senegal, Zambia, Djibouti, Eritrea, Sudan, Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad und Libyen an. Bibliogr., Funoten.